Aus Liebe zur Arbeit!

Mein Name ist Matthias Kunz und ich bin nun seit fast 20 Jahren als Physiotherapeut, Osteopath und Chiropractor in eigener Praxis mit mehreren Mitarbeitern tätig. Von Beginn an war es mein Wunsch, möglichst effektiv mit meinen Patienten zu arbeiten, ohne mich viel um die Verwaltung kümmern zu müssen. Aus diesem Grund führte ich schon Anfang der neunziger Jahre einen Computer ein und verabschiedete Karteikarten, Patientendokumentationen usw. in den Keller.

Nachdem zwei Installationen heute nicht mehr existierender Hersteller gnadenlos gescheitert waren, entschied ich mich für ein DOS basiertes Praxisprogramm, welches einigermaßen funktionierte. Allerdings musste ich mir bei auftauchenden Problemen vom Hersteller dieser Software jedes Mal meine Dummheit und Unfähigkeit einen PC zu bedienen attestieren lassen. Nach Einführung des Betriebssystems Windows 95 und der notwendigen Umstellung der Software ging allerdings gar nichts mehr.
Wir waren in der Praxis total frustriert und wollten die Karteikarten schon wieder einführen. Der steigende Kostendruck durch beginnende Gesundheitsreformen ließ uns einen erneuten Versuch starten, uns einem Hersteller anzuvertrauen. Dies ging dann über Jahre ganz gut. Die Software wurde regelmäßig aktualisiert. Die Hotline war freundlich und kompetent. Abstürze und teilweise einhergehende Datenverluste hielten sich in Grenzen. Ich investierte viel Geld in die Erweiterung des Systems. Nur ein Problem blieb bestehen: starre Arbeitsabläufe, die von der Software vorgegeben waren.

Erneute gesundheitspolitische Zwangsmaßnahmen wie z.B. der 2004 eingeführte Heilmittelkatalog, ein schon fast als nicht mehr angenehm zu bezeichnendes Verhalten einiger Krankenkassen gegenüber Leistungserbringern, ein durch fehlende Vergütungserhöhungen nochmals gestiegener Kostendruck, sehr unterschiedliches Verordnungsverhalten seitens der Ärzteschaft und weiteres veranlasste mich, die Arbeitsabläufe in der Praxis neu zu überdenken und zu organisieren.
Genau hier muss eine Praxissoftware mithalten können. Die Arbeitsabläufe müssen von der Praxis bestimmt werden und nicht vom Programm. Die Software muss den Betrieb effizienter machen, muss dort für mehr Zeit und Einnahmen sorgen, die andere Branchen mit Preiserhöhung und Zeitreduzierung kompensieren können. Wir als Leistungserbringer können das leider nicht. Die existierenden Softwarelösungen allerdings auch nicht.

Meine Ideen und Konzepte habe ich mit Michael Löbe besprochen. Als Diplom-Informatiker mit langjähriger Erfahrung als Berater und Projektleiter waren ihm die Probleme der vorhandenen Software von vielen seiner Kunden bekannt. Gemeinsam entwickelten wir ein Software-Konzept mit folgenden Zielen:

  1. Arbeitsabläufe aus der Praxis umzusetzen und ihr keine neuen Abläufe aufzwingen
  2. intuitive Bedienbarkeit zu bieten – ohne langen Lernprozess
  3. die Software muss sich nach kürzester Zeit für den Nutzer refinanzieren und ihm für die Zukunft einen deutlichen geldwerten Vorteil bringen
  4. den Verzicht auf Kostenverursacher wie Abrechnungszentren zu ermöglichen

In der nun folgenden Zeit haben wir ein Team aus erfahrenen Informatikern und Physiotherapeuten gebildet. Im August 2008 haben wir die Lemongrass-Software GmbH gegründet.

Nach rund 4 Jahren Entwicklung und Tests wird nun Qikbee (so heißt unser ‘Baby’) als Softwarelösung für Heilmittelerbringer auf dem Markt angeboten. Mit etwas Stolz können wir berichten, dass wir unseren Grundzielen in der Entwicklung treu geblieben sind und das erreicht haben, was wir uns vorgenommen haben. Und diese Philosophie – unseren Grundzielen treu zu bleiben, mithelfen zu dürfen Praxisabläufe effizienter zu gestalten, um auch in Zukunft als Heilmittelerbringer wirtschaftlich überleben zu können – möchten wir gerne mit Ihnen teilen.

Warum? Aus Liebe zur Arbeit!